Studieninhalte und Ablauf

Studieninhalte der Tierphysiotherapie Ausbildung

Studieninhalte der Tierphysiotherapie Ausbildung

Ablauf der Ausbildung Tierphysiotherapie für Hund und Pferd im Detail

Die Wochenendseminare und der staatlich zugelassene Fernlehrgang zur Anatomie, Physiologie und Allgemeinen Krankheitslehre sind die Hauptquellen des medizinischen Wissens. Aus diesen Unterlagen sowie auch aus den zahlreichen Videos können Sie die Seminare sehr effektiv nacharbeiten und online mit einem MC-Test abschließen. So haben Sie die Gewissheit, dass Sie das Lernpensum beherrschen.

Unabhängig von den Wochenendseminaren, die schulmedizinisches Wissen vermitteln, gibt es Blockseminare, die Ihre Kenntnisse im orthopädischen Bereich noch vertiefen. Hier werden vor allem Erkrankungen des Bewegungsapparates bei Hund und Pferd im Detail besprochen. Besonders tiefgreifendes Wissen erhalten Sie in weiteren fakultativen viertägigen Blöcken. Dort wird über die orthopädischen Probleme anders unterrichtet als üblich, nämlich aus Sicht der Lahmheiten und Bewegungsstörungen.

Weitere drei Physio-Blöcke beziehen sich auf die Theorie der Physiotherapie, auf Untersuchungsgänge und Techniken und auf die physikalischen Verfahren. Diese Seminare lassen sich zur Not durch Videoseminare ersetzen, weil diese mit kleinen Ausnahmen die Inhalte der Seminare 1:1 wiedergeben. Sie wurden im Studio, aber auch im Unterricht aufgenommen und stellen eine sehr gute Lernquelle dar. Natürlich hält doppelt besser; deshalb empfehlen wir, die Seminare zu besuchen, sich das Video noch einmal anzuschauen und erst dann die Tests durchführen.

Nachdem Sie die theoretischen Kenntnisse zur Ausübung der Physiotherapie erlernt haben, können Sie mit den Praktika beginnen. Im ersten Praktikum werden Sie unter Aufsicht eines erfahrenen Fachtierarztes die topografische Anatomie direkt an Tieren lernen.

Es werden ca. 80 verschiedene Merkmale am Körper gezeigt, an denen Sie sich in Zukunft bei der Diagnostik und Durchführung der Therapie orientieren können. Das zweite Praktikum bezieht sich auf die funktionale Anatomie. Hier werden physiologische Bewegungsabläufe der einzelnen Gelenke und deren Diagnostik besprochen und geübt. Alle weiteren Praktika in der Ausbildung beziehen sich auf tierphysiotherapeutische Themen. Sie bauen aufeinander auf und müssen in einer bestimmten Reihenfolge belegt werden.

Insgesamt beinhaltet die Ausbildung bezogen auf Hund und Pferd folgende Seminare:

  • 17 Wochenendseminare inkl. Videoseminare
  • 2 Blöcke zu den Krankheiten des Bewegungsapparates inkl. Videoseminare
  • 3 Blöcke zur Physiotherapie inkl. Videoseminare
  • 5x 4 Tage Praktika
  • 4x 2 Tage Wahlseminare
  • 11 Skripte zur Anatomie und Physiologie
  • 22 Dozentenunterlagen zum Unterricht
  • Skripte zu den Krankheiten
  • Betreuung durch den E-Tutor (LCMS)

Durch unser Learning Content Management System (LCMS), das durch das zertifizierte Qualitätsmanagement nach ISO 9001:2008 abgesichert ist, behaupten wir, dass der Unterricht doppelt so effektiv ist wie der übliche Unterricht an den Schulen.

Themenübersicht der Tierphysiotherapie Ausbildung

Anatomie und Physiologie speziell des Skelettsystems, Osteologie, Arthrologie und Myologie, Neurophysiologie, Reflexologie, Leistungsphysiologie und Leistungsdiagnostik, Bewegungsanalyse, Diagnostik der Lahmheiten und Bewegungsstörungen, Exterieurbeurteilung, Beurteilung der Krankheitsdispositionen und Belastbarkeit.

Analyse der Sportarten und der damit zusammenhängenden Dispositionen zu Störungen im neuromuskulären Skelettsystem. Schmerztheorie, Schmerzphysiologie, Schmerzdiagnostik und Symptomatik bei Tieren.

Reiz und Regulationssysteme, das Segment, reflektorischer Komplex. Anatomie und Physiologie der viszeralen Organe, allgemeine pathologische Begriffe und Mechanismen, entzündliche und nicht entzündliche Osteopathien.

Frakturen und deren Folgen, Gelenkerkrankungen, kompressive und nicht kompressive Erkrankungen der Wirbelsäule, neurologische Untersuchung, Diagnostik und Symptomatik des neuro-muskulären Skelettsystems, radiographische Anatomie, Grundlagen der Interpretation der Röntgenbilder.

Physiologie der Bewegung und manuelle Diagnostik der Gelenke und WS, Diagnostik des neuroskelettalen-muskulären Systems, Analyse des Gangs und der Körperhaltung, statische und dynamische Palpation von Gelenken und knöchernen Strukturen, Beurteilung von Gewebetonus und -funktion, Ertasten von Bewegungseinschränkungen, Klassische Massage, Mobilisationstechniken, Triggerpunkt Techniken, Strecktechniken, Aktive Techniken, Bewegungstherapie, Motorische Fazilitation.

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